23. Dezember 2013 Gut auf Unwetter vorbereitet Ausbildungskurs für „Motorsägenführer in der Feuerwehr“ durchgeführt Sicherheit ist im Feuerwehrdienst oberstes Gebot. Um bei Einsätzen nach Unwettern dieser Forderung gerecht zu werden, wurden in den zurückliegenden Wochen für den Brandbezirk Nord des Landkreises erneut zahlreiche Kameraden beim Lehrgang für Motorsägenführer geschult. Angelehnt an die Vorgaben der Kommunalen Unfallversicherung Bayern bestand der Lehrgang aus zwei Ausbildungsmodulen. Die Ausbilder Kommandant Paul Holzner junior, Kommandant Martin Hämmerl und Kreisbrandmeister Johann Haller vermittelten im achtstündigen Ausbildungsmodul eins die theoretischen und praktischen Grundkenntnisse zu den technischen Einrichtungen an der Motorsäge und der erforderlichen Schutzausrüstung, ohne die ein Arbeiten mit diesem Gerät nicht erlaubt ist. Beim ebenfalls achtstündigen Ausbildungsmodul zwei ging es vorwiegend um die praktische Vermittlung von Fertigkeiten beim Sägen am liegenden Holz, einschließlich der Bearbeitung von Holz unter Spannung. Genau diese gefährlichen Situationen findet die Feuerwehr bei Einsätzen nach Unwettern immer wieder vor. Neben der Aufgabe, einen stehenden Baum sicher zu fällen, wurde bei der praktischen Ausbildung besonderer Wert auf das Erkennen der Gefahren beim Sägen von Holz unter Spannung gelegt.  Dies konnte mit einem eigens für diese Zwecke entwickelten Spannungssimulator dargestellt werden. Das Gerät ermöglicht es, alle denkbaren Einsatzsituationen und die richtige Schnittführung zu üben. Die Teilnehmer der Feuerwehren aus Ergoldsbach, Hohenthann, Langenhettenbach, Oberhatzkofen, Oberroning, Oberlauterbach, Obersüßbach, Neufahrn, Niedereulenbach, Weihmichl und Winklsaß zeigten sich von der Fülle der Lehrgangsinhalte beeindruckt. Alle konnten zum Abschluss die entsprechenden Teilnahmebescheinigungen aus den Händen von Kreisbrandinspektor Köhler entgegennehmen, der sich für die Bereitschaft an der Unterweisung teilzunehmen bedankte. Ein weiterer Dank galt den Feuerwehren Hohenthann und Oberlauterbach, die ihre Räume sowie geeignete Übungsobjekte zur Verfügung gestellt hatten, sowie den drei Ausbildern. Für die Zukunft bat Köhler darum, dass Erlernte zu beachten und zum Wohle der Kammeraden und aller Hilfsbedürftigen sinnvoll einzusetzen. Der KBI wies darauf hin, dass diese Kurse auch zukünftig zum Programm der Standortausbildungen der Feuerwehr zählen werden. Quelle: Landshuter Zeitung --- Durch Klick auf die Bilder öffnen sich diese vergrößert ---