28. Februar 2014 Das Jahr 2013 im Rückblick Aus Sicht der Neufahrner Feuerwehr Im Großen und Ganzen war das Jahr 2013 ein ruhiges und erfolgreiches Jahr für die Feuerwehr Neufahrn. Zum Jahreswechsel 2013 ging es vermehrt um die Ersatzbeschaffung unseres dreißig Jahre alten Löschgruppenfahrzeuges 8 (LF 8). Die Vorbereitungen dafür liefen über das ganze Jahr 2013. In den nächsten Tagen soll die europaweite Ausschreibung stattfinden. Im Hinblick der Einsätze, dieses Jahr in der Zahl 31, war es zwar ruhiger wie im Jahr 2012 mit 36, jedoch stieg die Anzahl der Einsätze im Vergleich zur Vergangenheit an ( 2011, 23 Einsätze). Höhepunkte aus Sicht der Jugendfeuerwehr waren wahrlich die Auszeichnung des Innenministeriums (LINK), und der darauffolgende Besuch des Fernsehsenders Isar TV im Neufahrner Gerätehaus. Es gab abwechslungsreiche Übungen, wie zum Beispiel eine Maschinisten Übung, in der es galt schnellst möglichst unter Zeitdruck bestimmte Handlungsabläufe durchzuführen. Wir beschäftigten uns auch mit dem Thema Gefahrgut, welches auf uns, auch wegen des erhöhten Verkehrsaufkommens, jetzt erhöht zukommen kann. So gab es theoretische Schulungen und neue Einsatzunterlagen für die Fahrzeuge. Es wurden auch Maßnahmen angesprochen, die wir ergreifen können, bis Gefahrgutzüge von speziellen Feuerwehren anrücken. Zwei Kameraden bekamen eine Sonderschulung Motorkettensäge(LINK). Außerdem konnten zwei Kameraden ihren LKW Führerschein absolvieren, wodurch uns jetzt  12 voll ausgebildete Maschinisten zur Verfügung stehen. Ein weiterer Höhepunkt im Jahr 2013 für die gesamte Wehr war die 24h- Übung. Die Resonanz im Nachhinein war überragend gut. Von der Ersten bis zur letzten Minute war diese durch das Organisationsteam super geplant worden. Um nur einen kleinen Abriss zu geben, es wurde der Umgang mit Feuerlöschern und den Feuerpatschen unter Realbedingungen geübt. Außerdem gab es eine Ölsperre auf der Laaber aufzubauen. Den Höhepunkt aller Übungen stellte ein Fahrzeug in extremer Schieflage dar, aus dem es galt eine Person möglichst schonend zu befreien. Der kameradschaftliche Teil kam neben Gegrilltem und weiteren Mahlzeiten nicht zu kurz. Klares Feedback am Ende der 24-h- Übung, nächstes Jahr sollte diese unbedingt wieder Bestandteil des Übungsdienstes sein.(LINK) Thema Ersatzbeschaffung LF8: Da ein LF 8 nicht mehr in Norm steht und sich auch das Einsatzgeschehen veränderte, galt es mit der Gemeinde, der Feuerwehrlandkreisführung (KBM, KBI, KBR) und mit der Regierung von Niederbayern ein geeignetes Ersatzfahrzeug zu finden. Im Hinblick auf die B 15n und der Fahrzeugkonstellation im gesamten Landkreis fiel der Gedanke auf ein Tanklöschfahrzeug (TLF). Die Norm sieht hier verschiedene Größen vor. Die Landkreisführung einigte sich mit der Regierung von Niederbayern auf ein TLF 4000. Auf dieses wurde sich wegen der großen Gewichtsreserven und der damit möglichen Beladung von weiterem Material außerhalb der Brandbekämpfung geeinigt. Diese ist vor allem wichtig damit das Fahrzeug auch einen Wert für die Ortschaften darstellt, die selbst über eine Wasserversorgung verfügen. Die Einsatzmöglichkeiten sind nun sehr vielfältig wie zum Beispiel bei Sturmeinsätzen Bäume zu räumen, bei Überschwemmungen Wasser aus Kellern zu pumpen  und bei Verkehrsunfällen Personen retten zu können. Weiterhin ist das Fahrzeug nicht nur für die Gemeinde Neufahrn und die B15n vorgesehen, sondern wird auch vermehrt für eine überörtliche Hilfe weit außerhalb der Gemeindegrenzen alarmiert. (LINK) --- Durch Klick auf die Bilder öffnen sich diese vergrößert ---